Von Roberto Rossellini
Deutschland im Jahre Null
Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und Deutschland liegt in Trümmern. Wer versehrt geblieben ist, ist weiterhin mit Überleben beschäftigt. Auch der zwölf Jahre alte Edmund (Edmund Moeschke) versucht, ein paar Zubrote für seine Familie zu verdienen. Doch die Gefahr ist längst noch nicht gebannt und droht nun nicht mehr aus der Luft, sondern aus den Menschen heraus. Und natürlich ist auch der Nationalsozialismus nicht von einem Tag auf den anderen aus den Köpfen überzeugter Nazis verschwunden...
💯 Shelfd Einordnung von André Pitz
Roberto Rossellinis „Deutschland im Jahre Null“ (1948) ist angesichts der schieren Nähe zum tatsächlichen Kriegsende achtunggebietendes Stück Film. Rossellini stellt die Fragen, die sich in Deutschland in diesem Moment in der Geschichte am liebsten niemand stellen will. Die Zeit ist irreparabel zerbrochen. Es kann kein Zurück, aber noch viel mehr kein Vor geben, wenn immer noch Menschen an einem „Weiter so“ festhalten.
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